Wettervorhersage Deutschland

für die kommenden drei Tage Aktualisiert: 23.11.2009, 08:11 Uhr

Die weiteren Aussichten

Wettervorhersage für Deutschland
ausgegeben von der Vorhersage- und Beratungszentrale Offenbach
am Montag, 23.11.09, 09:49 Uhr

Von Westen her teils kräftiger und gebietsweise langanhaltender
Regen, dabei zum Teil stürmisch, in exponierten Lagen Orkanböen.

Wetterlage:
Ein kräftiges Tief verlagert sich von der Nordsee nach
Skandinavien. Dabei gelangt auch Deutschland zunehmend in sein
ausgeprägtes Sturmfeld. Die herangeführte Meeresluft ist nach
wie vor sehr mild.

Vorhersage:
Heute Mittag ist es zunächst wechselnd oder stark bewölkt mit
einzelnen Schauern oder stärkeren Regen. Später zieht von Westen
geschlossene Bewölkung mit anhaltendem, teils kräftigem Regen
auf. Abends erfolgt im Westen, später auch in der Mitte der
Übergang zu Schauerwetter mit eingelagerten Gewittern. Im
Südosten weht mäßiger, sonst mäßiger bis frischer, an der See
und im Bergland starker Südwestwind. Dabei treten verbreitet
starke bis stürmische Böen auf, vor allem im Westen, im
Südwesten und in der Mitte des Landes muss mit Sturmböen, in
freien Lagen mit schweren Sturmböen gerechnet werden, im
höheren Bergland sind sogar orkanartige Böen möglich. Auch in
Verbindung mit den Gewittern können abends im Westen und in der
Mitte schwere Sturmböen und orkanartige Böen auftreten.
Mit Höchstwerten zwischen 10 und 14 Grad, in höheren Lagen um 8
Grad, bleibt es mild.
In der Nacht zum Dienstag fällt vor allem im Osten und Süden
noch längere Zeit Regen. Sonst gibt es aus wechselnder
Bewölkung weitere Schauer. Der weiterhin lebhafte Wind weht mit
starken bis stürmischen Böen, in freien Lagen Sturmböen, an der
See und in den süddeutschen Mittelgebirgen auch schweren
Sturmböen aus Südwest, später dreht er auf West. Die Luft kühlt
auf 11 bis 5 Grad ab.

Am Dienstag überwiegt starke Bewölkung. Es regnet morgens
bereits verbreitet. Im Tagesverlauf zieht das Regengebiet
langsam nach Nordosten weiter, so daß es spätabends von Westen
her zunehmend trockener wird und die Wolken örtlich auflockern.
Die Höchstwerte liegen verbreitet zwischen 10 und 14, im
Südwesten bei 15 Grad, in höheren Lagen um 9 Grad.
Der Wind weht mäßig bis frisch mit starken bis stürmischen Böen
aus Südwest, in freien Lagen des Berglandes und an der See gibt
es Sturmböen, vereinzelt schwere Sturmböen.
In der Nacht zum Mittwoch ist es im Süden aufgelockert bewölkt
und trocken, stellenweise bildet sich Nebel. Im Norden fällt
aus starker Bewölkung noch gelegentlich etwas Regen. Die
Temperatur sinkt auf Werte zwischen 11 Grad im Nordwesten und
um 2 Grad am Alpenrand. Vor allem im Norden und Westen sind
stürmische Böen, an der See Sturmböen aus Südwest möglich.

Am Mittwoch zieht der Regen im Norden rasch ab, so dass es dann
verbreitet wolkig oder heiter und trocken ist. Zum Nachmittag
werden im Norden und Westen die Wolken dichter und nachfolgend
setzt zeitweise Regen ein. Die Temperatur steigt auf Höchstwerte
zwischen 11 und 16 Grad. Der Südwestwind weht im Südosten
schwach, sonst mäßig, später im Nordwesten auch frisch mit
starken bis stürmischen Böen. Abends sind an der Küste auch
wieder Sturmböen, an der Nordsee teils schwere Sturmböen
möglich.
In der Nacht zum Donnerstag gibt es aus wechselnder Bewölkung
einzelne Schauer oder zeitweiligen Regen. Die Tiefstwerte
liegen zwischen 9 und 3 Grad. Vor allem im Bergland und an der
See bleibt der Südwestwind stürmisch.

Am Donnerstag regnet es vor allem in der Westhälfte und im
Norden zeitweise. Nach Südosten sind noch größere
Wolkenauflockerungen möglich, dort regnet es nur vereinzelt.
Die Höchstwerte liegen zwischen 8 und 12 Grad. Der Wind weht im
Süden schwach, sonst mäßig bis frisch aus südwestlicher
Richtung mit Sturmböen im Küstenbereich und im höheren Bergland.
In der Nacht zum Freitag breitet sich bei dichten Wolken der
Regen weiter nach Südosten aus. Dabei geht die Temperatur auf 7
bis 1 Grad zurück. Der Wind weht an der Küste weiterhin mäßig
bis frisch, im Süden schwach bis mäßig, in Böen stürmisch aus
Südwest.

VBZ Offenbach / Dipl.- Met. Tanja Dressel=

© Deutscher Wetterdienst, Offenbach





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